„Euer Hass hat kein Gesicht“

Euer Hass hat kein Gesicht

Hautnah zwischen Mobbing-Opfer und Mobbing-Täter.

Buchrezension

Jessica ist zwölf Jahre alt, als sie eine Mitschülerin beschützt, die von ihrer Clique drangsaliert wird. Von diesem Augenblick an ist sie selbst das Ziel von Anfeindungen und Demütigungen. Zunächst glaubt sie noch, sich wehren zu können, doch als die Peiniger ihre grundlosen Angriffe anonym im Internet verbreiten, verliert sie völlig ihr Selbstvertrauen und trägt sich sogar mit Selbstmordplänen. Das Erschreckende am Mobbing und vor allem am Cyber-Mobbing ist, dass es jeden unvorhersehbar treffen kann und ihn scheinbar in eine aussichtslose Lage bringt. In diesem Buch erkennt sich jeder wieder, der schon mal aus Dummheit oder Feigheit mitgemobbt hat. Es wird drastisch und authentisch aufgezeigt, welche Auswirkungen dieses verwerfliche Verhalten hat. Es werden aber auch den Opfern realistische Möglichkeiten gezeigt, sich den Angriffen zu entziehen. – Das Buch ist allen Jugendlichen ab 13 Jahren sehr zu empfehlen, um Mobbing erkennen und sich damit auseinander setzen zu können. Rezension von Emily Greschner

Verlagsinformationen

„Du bist dumm. Du bist fett. Du bist hässlich.“ Jessica war zwölf Jahre alt, als die Beschimpfungen anfingen. Nur weil Jessica sich schützend vor ein anderes Mädchen gestellt hatte. Jahrelang war sie den Anfeindungen ihrer Mitschüler ausgesetzt. Viele Schüler machten mit, aber durch die Anonymität des Internet blieben einige der Täter unentdeckt. Jessica schämte sich, glaubte die Lügen irgendwann selbst. Erst als Jessica die Schule wechselt, haben die Demütigungen ein Ende.

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