„Mach’s gut, mein Sohn!“

Mach's gut, mein Sohn!

Ein Sohn beschreibt in Text und Zeichnungen Entstehung und Verlauf der Demenz seines Vaters.

Buchrezension

In zahlreichen humorvollen bunten Zeichnungen und nur wenige Sätze umfassenden Texten schildert der englische Verfasser die sich nur langsam bemerkbar machende Demenz bei seinem Vater. Er zeigt das Fortschreiten der Krankheit und die zunehmende Unfähigkeit, im Alltag zurechtzukommen. In eindrucksvollen Beispielen wird die wachsende Hilflosigkeit beschrieben, die schließlich die Unterbringung in einem Pflegeheim notwendig macht. Auch der Heimaufenthalt mit dem Bemühen des Personals und den Gesprächen bei den Besuchen der Angehörigen wird thematisiert. Das englische Original ist von Carola Fischer treffend ins Deutsche übertragen worden. Bei dem schmalen Bändchen handelt es sich um den geglückten Versuch, Betroffene und Angehörige mit einem schwierigen Problem, mit dem immer mehr Menschen in Berührung kommen, humorvoll und leicht verständlich vertraut zu machen. Die Einstellung ist allen Büchereien nachdrücklich zu empfehlen.
Rezension von Hans Niedermayer

Verlagsinformationen

„Hallo, Dad, können wir mal miteinander reden? Weißt du noch, wie das angefangen hat, mit deiner Demenz?“ Ganz harmlos fängt es an, mit einem verlegten Schlüssel, einem entfallenen Namen, einem verbummelten Termin. Es dauert eine Weile, bis Ron Husbands Familie erkennt, dass dies mehr ist als altersbedingte Vergesslichkeit. In diesem bewegenden, von ihm selbst illustrierten Buch erzählt Tony Husband von der Demenzerkrankung seines Vaters. Von dem vielseitig interessierten Mann, der Ron Husband war. Von der schrecklichen Krankheit, die ihn seiner Familie entreißt. Von seinem stillen Abschied und seinen liebevollen letzten Worten.

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