„Platz da, ich lebe!“

Platz da, ich lebe von Peter Prange ISBN 9783866123168

Es ist ein Haus zum Sterben, aber voller Leben: Das Kinder- und Jugendhospiz „Balthasar“ in Olpe. Hier wohnen Kinder und Jugendliche, für die es keine Heilung mehr gibt, deren Zeit viel zu kurz bemessen ist.

Verlagsinformation

Während einer Lesereise erhielt Bestsellerautor Peter Prange (u. a. „Das Bernsteinamulett“, „Die Philisophin“) die Möglichkeit, das Hospiz kennen zu lernen und stellte bei seinen Gesprächen mit den Kindern fest, was ihr größter Wunsch ist: Dass etwas bleibt von ihnen in dieser Welt, in der sie nur so kurz zu Gast sein dürfen. Damit war die Idee zu einem Buch geboren – um etwas zu schaffen, das bleibt!

In diesem berührenden Buch kommen Kinder, Eltern, Angehörige und Therapeuten/Pfleger zu Wort, die erzählen, wie man mit dem Unfassbaren – mit dem Tod im Kindesalter – umgeht. Sämtliche Erlöse des Buches und der damit verbundenen Veranstaltungen, zu denen sich zahlreiche Prominente angekündigt haben, gehen zu Gunsten des Kinderhospizes, das sich allein aus Spenden finanzieren muss. So hat auch Peter Prange auf sein Herausgeberhonorar komplett verzichtet. Er wünscht sich konkret: „100.000 Euro für das Kinderhospiz Balthasar.“

Buchrezension

„Eigentlich schreibt Peter Prange erfolgreiche historische Romane. Doch ein Besuch im Kinderhospiz Balthasar ließ in ihm den Wunsch reifen, den Kindern und Jugendlichen und ihren Familien, die dort zeitweise leben und in letzter Konsequenz auch sterben, ein Denkmal zu setzen. Er bat Eltern, Geschwister, Betreuer, Ärzte und insbesondere die Kinder selbst, uns ihre Geschichte zu erzählen. Ergänzt werden diese teils sehr berührenden, mitunter fast literarisch anmutenden Berichte durch Fragebögen, die viele der kleinen Bewohner beantwortet haben. Prange fragt in ihnen nach Gott und der Welt und es ist auffällig, wie viel Mut, Zuversicht und Lebenslust aus ihnen herausklingt. Auch die Schicksale, die die Eltern der betroffenen Kinder beschreiben, werden ausnahmslos als zwar oftmals belastende, aber auch beglückende Erfahrung angenommen. Ein ermutigendes Buch für Eltern, deren Kinder und andere Betroffene! Insofern kann dieser Titel Bestände durchaus bereichern.“
Buchrezession von Beate Mainka – borromedien.de

Weitere Rezessionen und Informationen auf der Homepage von Peter Prange und des Kinderhospiz Balthasar Olpe.